Das Glas Wasser #6 - McSamson


"Markus, hol mir ein Glas Wasser", sagte McSamson zu seinem Diener. Ohne zu zögern stand Markus sofort auf und ging in die Küche. Eigentlich wollte er nicht mehr für McSamson arbeiten, aber dann hätte siene Familie ihre Privilegien, die sie durch Markus Arbeit hatten, verloren. Doch das ist eine andere Geschichte, die hier nicht erzählt werden soll.

Zum ungefähr eintausenddreihundertzweiundsechzigsten Mal in diesem Jahr ging Markus die 117,2 Schritte in die Küche, um für den steinreichen McSamson etwas aus der Küche zu holen.

Und McSamson war steinreich. Vor zwanzig Jahren tauchte er plötzlich auf und hat die gerade neu erfundene Einsenbahntechnologie weiterentwickelt. Mit dem Transport von Holz hatte er innerhalb kürzester Zeit ein Vermögen gemacht. Durch den KAuf von immer mehr Unternehmen ist sein Vermögen immer weiter gewachsen. Mittlerweile gehört ihm ein den ganzen Planeten umspannendes Eisenbahn- und Schiffsnetzwerk

Also geht Markus wieder die 117,2 Schritte in die Küche. Für einen so reichen Mann und seine Familie ist das Haus eigentlich eher klein und unbedeutend, aber das ist auch irgendwie typisch für McSamson. Von Äußerlichkeiten udn Statussymbolen hat er noch nie viel gehalten. Und so ist auch das Privathaus McSamsons eingerichtet. Ein kleines Arbeitszimmer und ein ebenso kleines Schlafzimmer McSamsons. Für seine drei Kinder hat er die besten Lehrer der Welt gekauft. Zusammen mit den Kindern der Angestellten gehen sie in eine kleine Privatschule. So bekommen die Kinder eine gute Ausbildung. Das ist eines der Privilegien, wenn man für McSamson arbeitet. Doch dafür werden die Angestellten im Dienst fast wie Sklaven behandelt und müssen jeden Befehl McSamsons sofort ausführen. Doch das findet Markus nicht so schlimm, wenn er es gegen die Vorteile für seine Familie aufrechnet. Dafür kann er ruhig zehn Stunden am Tag ein Sklave sein.

Markus ist in der Küche angekommen. Er füllt ein Glas mit Leitungswasser, dem Lieblingsgetränk seines Herrn, der, wenn er wollte,a uch den ganzen Tag champagner trinken könnte. Doch er liebt das Leitungswasser hier in den Westländischen Bergen, wo er und seine Angestellten wohnen. Man kann es direkt aus der Quelle trinken, ohne es reinigen zu müssen. Gerne bringt AMrkus ihm das Glas.


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* Prosa * Historisches *


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