Nacht

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Der Schnee

Es war kalt hier. Es war dunkel hier. Es war neblig hier. Und das schlimmste war, ich wusste nicht einmal, wo hier genau war.

Unter mir befand sich Schnee. Viel Schnee. Pulvriger, die Schuhe umschließender Schnee. Keine Ahnung, wie ich hier gelandet war, klar war nur, dass ich hier nicht würde bleiben können. Doch in welche Richtung sollte ich mich wenden? Bergauf, um so vielleicht irgendwann oberhalb des Nebels zu sein? Oder bergab? Oder sollte ich auf der gleichen Höhe bleiben? Wenn ich irgendwo hinkommen wollte, das wurde mir klar, müsste ich wohl bergab gehen, denn wenn es in dieser eisigen Gegend irgendwo Menschen gäbe, dann unten in den Tälern.

Mit jedem Schritt, den ich bergab stieg, sank ich in den Schnee ein, teilweise bis zu den Knien, teilweise weiter. Der Hang wurde steiler, als ich ihn hinab wanderte. Ich hatte keine Ahnung, ob er irgendwann zu steil würde, es war einfach zu dunkel, um etwas zu erkennen. Wind, der um die Flanke des Berges wehte, wirbelte Schnee auf und mir ins Gesicht. Ich versteckte mich tiefer in der Kapuze.

Ein paar Schritte weiter geriet der Schnee plötzlich ins Rutschen und von einer Wolke aus Schnee umhüllt sauste ich den steilen Abhang hinab. Ich versuchte noch, im Schnee zu schwimmen, doch dann prallte ich gegen etwas struppiges - ein kahler Strauch - und verlor das Bewusstsein.

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Genres:
* Prosa * Abenteuer *


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