Der Hafenarbeiter und die Gurke

(oder: Tiefseetintenfische für alle, aber nur für Zwischendurch)

Der Hafenarbeiter spuckte in die Hände. Das resorbierbare Nahtmaterial musste doch irgendwo zu finden sein – aber nein, überall nur diese Tiefseetintenfische! Wenn das so weiter ging, wäre seine Karriere als bester Hafenarbeiter dieser Welt bald zu Ende. "Und ich möchte doch heute noch so gerne flanieren. Wo ist eigentlich Herrmann, die stinkende, fette Kröte. Dieser Ninja macht sowieso immer, was er will!"

"Ich mach’ jetzt Würfelzuckertiefseetauchen" rief Herrmann und sprang ins Wasser.

Das Meer jedoch entschloss sich spontan, seine molekulare Zusammensetzung zu verändern und dabei sämtliche seiner Elektronen abzugeben. Peng, und er fand sich als stets vorhandene Gurke wieder, die niemand finden konnte.

"Ich bin Sailor Moon, gekommen, um die Welt zu retten! Wo ist der Knecht, der mich rief!"

"Hier, hier bin ich," schrie die Gurke, aber nein, Sailor Moon kann den Ninja nicht finden, denn er liegt neben dem Truthahn. Dagegen kann sie neben unzähligen Tiefseetintenfischen einen Hafenarbeiter sehen. Sie begab sich auf sein Niveau herab und tätschelte seine Wange, wobei sie feststellte, dass die sich anfühlte, wie tausend messerscharfe Kanten, was sie zu dem Schluss führt, dass sie so nicht arbeiten könne und der Mann sich rasieren müsse.

Niedergeschlagen fing der Hafenarbeiter an zu jammern: "Dann brauche ich das resorbierbare Nahtzeug erst recht für Sailor Moon – oh, warum sehe ich sie denn plötzlich nur noch von hinten auf dem Rücken eines fliegenden Fisches?"

Sailor Moon sitzt auf dem Fisch und schreit: "Du toxisches Ding flieg mich – flieg mich zu meinem Degen! Ich brauche ihn, um die Welt zu retten! Als Alternative nehme ich auch gerne einen Füllfederhalter!"

Der Hafenarbeiter stolperte über die Gurke und rief "Die temporale Anomalie! In Markus Küche fehlt eine Gurke! Hey! Hey Sailor Moon! Du musst Markus davor bewahren, das seine Küche zum Tatort einer Sonntagabenddepression wird, da er seine Gurke nicht vorfindet!"

Und Sailor Moon überlegte: "Entweder ich finde dieses Nahtmaterial, um den bösen Schurken der Welt den Mund zuzunähen, oder aber, ich finde meinen Füllfederhalter, um mit den besseren Argumenten anzutreten, wenn nicht der Rest der Welt aus großem Unglück zu tief ins Glas schauen soll, bevor der nächste Meeresknall kommt."

Der Hafenarbeiter nahm die Gurke, einen Tiefseetintenfisch für zwischendurch, sprang auf einen weiteren fliegenden Fisch und ritt, Sailor Moon hinterher, der Sonne entgegen.


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Genres:
* Prosa *


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