Strand

Es ist ein windiger Nachmittag. Ich fühle den körnigen Sand unter meinen Füßen, der sich knirschend mit jedem meiner Schritte bewegt. Das Wasser umspült meine bis zu den Knöcheln eingesunkenen Beine, ich sehe die Gischt, wie sie in der Ferne an einigen Felsen ankommt. Über meinem Kopf weit oben ziehen kreischend die Möwen ihre Bahn, eine Windbrise weht meine langen Haare aus dem Gesicht. Ich mag die kühle Berührung, wie sie mich streichelt. Warm angezogen, gehe ich am Strand entlang und betrachte das Meer. Wie kraftvoll und ruhig es doch zugleich sein kann. Die Wellen die sich verbinden und wieder trennen, um irgendwann ans Ufer zu gelangen. Und weit über dem Horizont hinaus, liegt unter dem Meer das Reich der Meeresbewohner. In Gedanken setze ich meinen Weg fort. Ich komme an Fischern, die ihre Netze einholen, vorbei, eine stille Verbundenheit vereint sie. Die letzten Sonnenstrahlen verkünden den frühen Abend, bevor die Sonne vollends untergeht. Die zunehmende Kühle zwingt mich zum schnelleren Voranschreiten. Ich trete nun den Heimweg an. Am Ende des Strandes schlüpfe ich in meine Schuhe und laufe dem warmen Zimmer entgegen wo mich eine heiße Tasse Tee und ein gutes Buch erwarten.

hoch

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Genres:
* Prosa *


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